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Die neue Arbeitswelt bringt enorme Veränderungen für die Beschäftigten in Büros mit sich – auch ohne Bällebad und hippe Bürokonzepte: Desksharing, räumliche Entgrenzung und nicht zuletzt neue Technologien wie KI, die zukünftig zu nutzen und zu beherrschen sind – das reicht schon, um für viele Mitarbeitende die Welt auf den Kopf zu stellen. Was das für die Menschen bedeutet, welche gesundheits- und produktivitätsrelevanten Aspekte berührt werden und welche Interventionsmöglichkeiten es gibt, vermittelt dieser Vortrag des gemeinnützigen Deutschen Netzwerks Büro e.V. (DNB).
Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen (GB Psych) ist gesetzlich vorgeschrieben. Dennoch stellt sie insbesondere kleine Unternehmen (KMU) vor große Herausforderungen: Fehlende personelle Ressourcen, Unsicherheiten bei der fachgerechten Umsetzung und die Sorge vor hohem organisatorischem Aufwand führen in der Praxis dazu, dass Unternehmen die GB Psych aufschieben.
Der Vortrag zeigt, wie der Zielkonflikt zwischen gesetzlichen Auflagen und begrenzten betrieblichen Ressourcen gelöst werden kann: Künstliche Intelligenz reduziert den administrativen Aufwand und unterstützt Unternehmen dabei, die psychische Gefährdungsbeurteilung wirksam umzusetzen. Am Beispiel von pria psych, der KI-gestützten Softwarelösung von BG prevent, zeigt der Vortrag, wie Betriebe mit bis zu 50 Mitarbeitenden die psychische Gefährdungsbeurteilung einfach und Schritt für Schritt durchführen.Die Anwendung unterstützt bei der strukturierten Erfassung, wertet Ergebnisse automatisch in Echtzeit aus und leitet direkt passgenaue, praxisnahe Lösungsvorschläge ab.
Konkrete Praxisbeispiele zeigen, wie pria psych die Lücke zwischen Analyse und Handeln schließt. Entscheidend ist dabei das Zusammenspiel von KI und menschlicher Expertise: Die KI erkennt Zusammenhänge, vereinfacht und schlägt passende Lösungen vor. Die Expert:innen von BG prevent begleiten Unternehmen bei der Umsetzung dieser Maßnahmen. So wird aus einer gesetzlichen Pflicht ein wirksamer Hebel für gesunde Arbeitsbedingungen und nachhaltige Prävention.
Das nehmen Sie mit
In vielen Betrieben und Laboratorien gehört die Verwendung von Gefahrstoffen zum Arbeitsalltag und ist unvermeidbar. Was im täglichen Handling schnell vergessen werden kann: Die unsachgemäße Lagerung – insbesondere von entzündbaren Stoffen – birgt verschiedene Gefahren für Mensch, Umwelt und Sachwerte. Neben dem ordnungsgemäßen Umgang mit Gefahrstoffen sind deshalb besonders auch die Lagervorschriften zu beachten.
Was ist überhaupt ein Gefahrstoff? Welche gesetzlichen Vorschriften müssen beachtet werden? Welche Gefahren können durch falschen Einsatz und unsachgemäße Lagerung von Gefahrstoffen entstehen? Oder auch: Welche Präventivmaßnahmen kann und muss man ergreifen, um Sicherheit zu gewährleisten?
Der asecos Vortrag „Grundlagen-Wissen: Sicheres Arbeiten mit Gefahrstoffen“ beantwortet Ihnen diese und viele weitere Fragen und zeigt auf, wie Sie in Zukunft Gefahrstoffe in Ihrem Betrieb sicher und vorschriftenkonform lagern können.
Lithium Ionen Batterien sind allgegenwärtig. Doch die modernen Energiespeicher bringen auch Gefahren im Umgang, Transport und Lagerung mit sich. Sie erfahren welche Gefahren wirklich von Lithium-Ionen-Batterien ausgehen, welche Rechtsgrundlagen gelten, was bei der aktiven und passiven Lagerung zu beachten ist und wie im Schadensfall damit umzugehen ist.
Viele HSE-Verantwortliche kennen diese Situation: Ein Vorfall wurde verhindert, Audits laufen reibungslos, Prozesse werden eingehalten und das Unternehmen ist compliant. Für sie ist der Mehrwert ihrer Arbeit offensichtlich.
Doch sobald es um Investitionen geht, entsteht häufig eine Lücke. Während HSE-Verantwortliche über Risiken, Rechtssicherheit und Arbeitsschutz sprechen, diskutieren Geschäftsführung und Finance über Budget, Effizienz, Produktivität und Rendite. Das Ergebnis: HSE wird oft nicht als Investition betrachtet, sondern als notwendige Ausgabe.
In diesem Vortrag begleiten wir einen typischen Weg, den viele Unternehmen durchlaufen. Von der Erkenntnis, dass bestehende HSE-Prozesse an ihre Grenzen stoßen, bis zur Frage, wie daraus ein überzeugender Business Case entsteht. Dabei betrachten wir die Herausforderung aus Sicht der Geschäftsführung: Welche Fragen stellen Entscheider, bevor sie Budget freigeben? Welche Kennzahlen interessieren sie wirklich? Und warum reichen gute Argumente allein oft nicht aus?
Anhand praxisnaher Beispiele zeigen wir, wie sich typische HSE-Themen in wirtschaftliche Auswirkungen übersetzen lassen. Denn die meisten HSE-Verantwortlichen wissen sehr genau, welchen Wert ihre Arbeit schafft. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, diesen Wert sichtbar und nachvollziehbar zu machen.
Gemeinsam betrachten wir, welche Kosten heute häufig verborgen bleiben: manueller Verwaltungsaufwand, ineffiziente Prozesse, fehlende Transparenz, Auditvorbereitungen oder Medienbrüche zwischen Systemen. Anschließend zeigen wir Wege auf, diese Effekte greifbar zu machen und in Kennzahlen zu übersetzen, die auch außerhalb der HSE-Welt verstanden werden.
Ein weiterer Schwerpunkt des Vortrags liegt auf der Quantifizierung dieser Potenziale. Dafür demonstrieren wir anhand eines konkreten Praxisbeispiels einen Business-Case-Kalkulator, mit dem Unternehmen die finanziellen Auswirkungen moderner HSE-Software auf Basis ihrer individuellen Situation bewerten können.
Die Teilnehmenden erfahren, wie sie aus fachlichen Argumenten eine wirtschaftliche Entscheidungsgrundlage entwickeln und damit die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass ihre Initiative nicht als Kostenfaktor, sondern als wertschaffende Investition wahrgenommen wird.
Die Teilnehmenden lernen:
Nach dem Vortrag laden wir Sie ein, mit uns an den Stand zu kommen und den Business Case für Ihr eigenes Unternehmen durchzurechnen. Bringen Sie Ihre Zahlen, Ihre Herausforderungen oder einfach Ihre Fragen mit. Gemeinsam machen wir daraus eine belastbare Grundlage für die nächste Budgetdiskussion.
Stolpern, Rutschen und Stürzen bleibt die häufigste Unfallart im Betrieb – auch dort, wo Beleuchtung, Bodenbeläge, Markierungen und Unterweisungen längst stimmen. Technik und Organisation sind vielerorts ausgereizt. Die personenbezogene Ebene des TOP-Prinzips dagegen erschöpft sich bis heute meist in der persönlichen Schutzausrüstung: Wir statten Menschen aus. Ob sie im entscheidenden Moment reagieren können, prüft kaum jemand.
Genau dort liegt eine Gefährdung, die in keiner Beurteilung auftaucht – und zugleich der letzte große Hebel. Gleichgewicht, Reaktionsfähigkeit und Körperwahrnehmung sind keine feststehenden Eigenschaften, sondern messbar und trainierbar. Der Vortrag zeigt, wie sich das im Betrieb erheben und belegen lässt – und warum dieselbe Maßnahme gleichzeitig auf Unfallkennzahlen und Arbeitsunfähigkeitstage einzahlt.
Arbeitsschutz denkt Sicherheit oft technisch. Doch viele Beschäftigte erleben Gefährdungen, die keine Schutzausrüstung abfängt. Sexuelle Belästigung ist eine reale Belastung für psychische Gesundheit, Arbeitsfähigkeit und Betriebsklima, bleibt aber im Arbeitsschutz häufig unsichtbar.
Der Vortrag zeigt, warum Prävention sexueller Belästigung Teil moderner Arbeitssicherheit sein muss und welche strukturellen, organisatorischen und kulturellen Maßnahmen Unternehmen brauchen, um Beschäftigte wirksam zu schützen.
Der Vortrag „Sicherer Umgang mit Lithium-Ionen-Batterien“ vermittelt die technischen Grundlagen moderner Batteriesysteme und beleuchtet typische Schadensfälle sowie deren Ursachen.
Darüber hinaus wird die Fragestellung, ob es rechtliche Vorgaben gibt und der Umgang mit Handlungsempfehlungen beleuchtet. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Möglichkeiten zur Gefahrenabwehr und Risikominimierung
im Umgang mit Lithium-Ionen-Batterien. Abschließend werden praxisnahe Lösungskonzepte vorgestellt, um die Sicherheit im Betrieb zu gewährleisten.
Der Vortrag gibt einen kompakten Überblick über die Anforderungen der TRGS 800 im Zusammenhang mit der Lagerung von Gefahrstoffen. Im Fokus stehen wirksame Brandschutzmaßnahmen zur Vermeidung von Bränden und Explosionen in Lagern und Arbeitsbereichen. Es wird erläutert, wie Gefahrstoffe richtig eingestuft, gelagert und voneinander getrennt werden müssen. Zudem werden bauliche, technische und organisatorische Schutzmaßnahmen praxisnah vorgestellt. Anhand typischer Beispiele aus dem Arbeitsalltag werden häufige Fehler und geeignete Lösungen aufgezeigt.
Viele Unternehmen erfüllen die gesetzlichen Anforderungen an die Erste Hilfe und stoßen im Ernstfall dennoch an Grenzen.
Ein Arbeitsunfall, ein Brand oder ein Herzinfarkt. Die Situation eskaliert in Sekunden. Welche Ersthelfer sind vor Ort, wie erreiche ich diese unverzüglich?
Menschen reagieren intuitiv: Sie rufen nach Hilfe, wählen den Notruf oder greifen zu Telefonnummern, die irgendwo aushängen. Oft entsteht genau das, was eigentlich vermieden werden soll: ein unkoordinierter Ablauf, obwohl Prozesse auf dem Papier definiert sind. Oft vergehen mehrere Minuten, bis Ersthelfer da sind.
Ersthelfer sind zwar benannt, aber nicht immer auffindbar oder tatsächlich verfügbar. Alarmierungen erfolgen über gewachsene Strukturen wie Telefonketten oder zentrale Stellen und führen zu Verzögerungen. Gleichzeitig fehlt häufig die vollständige und nachvollziehbare Dokumentation, die von Behörden und Versicherungen gefordert wird. In diesem Vortrag zeigt Safeguard anhand konkreter Praxisbeispiele aus mehr als 750 Organisationen, wie eine moderne betriebliche Notfallorganisation in der Praxis funktioniert: wissen, wer vor Ort ist, im Ernstfall die richtigen Personen innerhalb von Sekunden alarmieren, den Vorfall strukturiert koordinieren und anschließend nachvollziehbar dokumentieren und auswerten.
Dabei stehen drei zentrale Fragen im Mittelpunkt:
-Wie stellen Sie sicher, dass täglich ausreichend Ersthelfer vor Ort und alarmierbar sind?
-Wie gelingt es, die richtigen Ersthelfer innerhalb von Sekunden gezielt zu alarmieren, schnell zum Einsatzort zu bringen und den Vorfall strukturiert zu koordinieren?
-Wie lassen sich Vorfälle und Erste-Hilfe-Leistungen einfach, nachvollziehbar und effizient dokumentieren und auswerten?
Der Vortrag richtet sich insbesondere an Fachkräfte für Arbeitssicherheit, HSE-Verantwortliche, Sicherheitsbeauftragte, Brandschutzbeauftragte und Ersthelfer, die ihre betriebliche Notfallorganisation praxisnah weiterentwickeln möchten.
Unabhängig davon, ob Ihr Unternehmen am Anfang seiner Digitalisierungsreise steht oder bestehende Qualitäts- und EHS-Prozesse standortübergreifend harmonisieren möchte, vermittelt diese Session praxisnahe Einblicke und konkrete Erfahrungen, die Ihnen helfen, eine vernetzte operative Grundlage für mehr Governance, kontinuierliche Verbesserung und langfristige operative Steuerung aufzubauen.
Maschinen als Arbeitsmittel müssen im Laufe ihrer Nutzung häufig angepasst, erweitert oder modernisiert werden. Wird dabei eine wesentliche Veränderung vorgenommen oder eine Maschine für den Eigengebrauch hergestellt, wird der Betreiber rechtlich zum Hersteller und übernimmt die Pflichten nach der Maschinenverordnung (EU) 2023/1230.
Im Mittelpunkt des Vortrags steht die Risikobeurteilung als Herzstück des Konformitätsbewertungsverfahrens. Anhand eines Praxisbeispiels wird Schritt für Schritt gezeigt, wie aus einem Arbeitsmittel durch Umbau oder Eigenbau eine „neue Maschine“ entsteht und welche Anforderungen der Betreiber als Hersteller erfüllen muss.
Von der Ermittlung der Gefährdungen über die Risikominderung bis hin zur technischen Dokumentation, Konformitätserklärung und CE-Kennzeichnung werden die erforderlichen Schritte praxisnah erläutert. Die Umsetzung erfolgt exemplarisch mit dem Softwaretool Safexpert. Darüber hinaus wird die Risikobeurteilung von der Gefährdungsbeurteilung abgegrenzt und deren jeweilige Bedeutung im Hersteller- und Betreiberprozess erläutert.
Schwerpunkte:
Digitalisierte Prüfprozesse ermöglichen die zentrale Aggregation von Prüfergebnissen und die lückenlose Verfolgung von Betriebsmitteln über ihren gesamten Lebenszyklus. Dadurch entstehen belastbare Daten für eine risikobasierte Prüfstrategie. Anstelle pauschaler Prüfintervalle können Maßnahmen gezielt dort eingesetzt werden, wo sie den größten Sicherheitsgewinn erzielen – für mehr Sicherheit bei gleichzeitig geringerem Prüfaufwand.
In vielen Betrieben und Laboratorien gehört die Verwendung von Gefahrstoffen zum Arbeitsalltag und ist unvermeidbar. Was im täglichen Handling schnell vergessen werden kann: Die unsachgemäße Lagerung – insbesondere von entzündbaren Stoffen – birgt verschiedene Gefahren für Mensch, Umwelt und Sachwerte. Neben dem ordnungsgemäßen Umgang mit Gefahrstoffen sind deshalb besonders auch die Lagervorschriften zu beachten.
Was ist überhaupt ein Gefahrstoff? Welche gesetzlichen Vorschriften müssen beachtet werden? Welche Gefahren können durch falschen Einsatz und unsachgemäße Lagerung von Gefahrstoffen entstehen? Oder auch: Welche Präventivmaßnahmen kann und muss man ergreifen, um Sicherheit zu gewährleisten?
Der asecos Vortrag „Grundlagen-Wissen: Sicheres Arbeiten mit Gefahrstoffen“ beantwortet Ihnen diese und viele weitere Fragen und zeigt auf, wie Sie in Zukunft Gefahrstoffe in Ihrem Betrieb sicher und vorschriftenkonform lagern können.
Lithium Ionen Batterien sind allgegenwärtig. Doch die modernen Energiespeicher bringen auch Gefahren im Umgang, Transport und Lagerung mit sich. Sie erfahren welche Gefahren wirklich von Lithium-Ionen-Batterien ausgehen, welche Rechtsgrundlagen gelten, was bei der aktiven und passiven Lagerung zu beachten ist und wie im Schadensfall damit umzugehen ist.
Der Vortrag „Risikobeurteilung und Brandschutz bei Lithium-Batterien“ gibt eine Einführung in die besonderen Gefährdungen, die von Lithium-Batterien ausgehen können.
Dabei wird erläutert, warum eine systematische Risikobeurteilung sowie geeignete Brandschutzmaßnahmen für einen sicheren Umgang unerlässlich sind.
Abschließend werden Handlungsempfehlungen vorgestellt, um Risiken zu minimieren und die Sicherheit im Betrieb zu erhöhen.
Der Schwerpunkt des Vortrages wird auf modernem Hautschutz liegen. In vielen Fällen führen Hautschutzpläne ein Stiefmütterliches Dasein und bilden in den Unternehmen im Prinzip "Dauer-Baustellen". Das ändert HERWE!
Unser innovativer und einzigartiger Hautschutzschaum HERWEFOAM ALL-IN-ONE ermöglicht es Unternehmen, modernen und hoch funktionalen Hautschutz zur Verfügung zu stellen. Und das extrem einfach und Anwendernah!
Dazu kümmert sich HERWE um die komplette Waschraum-Hygiene: Von sensitiven Waschprodukten, über Desinfektion, bis hin zur Papierhandtuchrolle. Mit HERWE gibt es was die Händegesundheit und Hygiene betrifft alles aus einer Hand.
Der Vortrag „Best Practice – Wie Lithium-Batterien sicher gelagert werden“ zeigt bewährte Ansätze für die sichere Lagerung von Lithium-Batterien auf.
Dabei werden generelle Lösungsmöglichkeiten zur Risikominimierung und zur Einhaltung von Sicherheitsanforderungen vorgestellt. Sowie Beispiele aus der Praxis, die aufzeigen wie geeignete Lagerkonzepte für Lithium Batterien, bereits erfolgreich umgesetzt werden konnten.
Gute Bürobeleuchtung bedeutet mehr als die Einhaltung vorgeschriebener Beleuchtungsstärken. Licht beeinflusst das Sehen, die Konzentration, das Wohlbefinden und den biologischen Rhythmus der Beschäftigten. Gleichzeitig verändern hybride Arbeitsformen, flexible Arbeitsplatzkonzepte und eine älter werdende Belegschaft die Anforderungen an moderne Beleuchtung.
Der Vortrag zeigt praxisnah, worauf Unternehmen bei der Gestaltung gesunder und sicherer Büroarbeitsplätze achten sollten – von der Vermeidung von Blendung über die individuelle Anpassbarkeit bis hin zu intelligenten, sensorbasierten Beleuchtungslösungen.
Ob KI unterstützter Gehörschutz, smarter Kopf- und Fussschutz und Chip-ausgerüstete Workwear:
Wie KI-, Sensor- und Chip-basierte Schutzusrüstung die moderne Arbeits-Prävention revolutioniert. Aber auch die Anforderungen für den Umgang mit PSA deutlich verändert.
Rückenschmerzen und muskuloskelettale Erkrankungen zählen zu den häufigsten Ursachen für Arbeitsausfälle in Industrie, Logistik und Handwerk. Gleichzeitig steigen körperliche Belastungen durch Fachkräftemangel, alternde Belegschaften und steigende Produktivitätsanforderungen.
Industrielle Exoskelette sind eine der vielversprechendsten Innovationen im Bereich der ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung. Sie unterstützen Mitarbeitende bei belastenden Tätigkeiten wie Heben und Bücken und können so körperliche Belastungen deutlich reduzieren.
Der Vortrag zeigt:
-Wie Exoskelette konkret zur Reduktion von Rückenbelastungen und Ermüdung beitragen
-Welche Rolle sie in einem modernen Arbeitsschutz- und Ergonomiekonzept spielen können
-Welche wirtschaftlichen Effekte Unternehmen erzielen können
-Welche Faktoren über Akzeptanz und erfolgreiche Einführung im Betrieb entscheiden
Der Vortrag richtet sich an Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Ergonomie-Verantwortliche, Betriebsärzte, Produktionsleiter und Entscheider, die sich mit innovativen Lösungen zur nachhaltigen Gestaltung körperlich belastender Arbeitsplätze beschäftigen.
EN 17975: Von Null-Energie zu Null-Risiko
Eine neue europäische Norm zur Wartungssicherheit
Wartungs-, Instandhaltungs- und Servicearbeiten gehören zu den Tätigkeiten mit den höchsten Unfallrisiken in der Industrie. Die neue europäische Norm EN 17975 beschreibt erstmals einen umfassenden Ansatz für das sichere Management gefährlicher Energien während Wartungsarbeiten. Der Vortrag zeigt, wie Unternehmen den Übergang von einer reinen Energieisolierung hin zu einem ganzheitlichen Risikomanagement gestalten können.
Anhand praxisnaher Beispiele erläutert Christian Senft die Anforderungen der neuen Norm, die Bedeutung standardisierter Lockout/Tagout-Verfahren sowie die Auswirkungen auf Betreiber, Sicherheitsverantwortliche und Instandhaltungsteams. Die Teilnehmenden erhalten konkrete Handlungsempfehlungen zur Umsetzung der EN 17975 und erfahren, wie sich Wartungsprozesse sicherer, effizienter und normkonform gestalten lassen.
Schwerpunkte des Vortrags:
Diese Session richtet sich insbesondere an Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Instandhaltungsverantwortliche, Produktionsleiter, HSE-Manager sowie alle, die sich mit der sicheren Durchführung von Wartungsarbeiten befassen.
Nutzen Sie die Chance, Ihr LOTO-Programm zukunftssicher aufzustellen und das Risiko für Unfälle auf Null zu senken.
💡 Messe-Special: Besuchen Sie uns im Anschluss an den Vortrag in Halle 1 am Stand G1.017 und holen Sie sich Ihr persönliches, mit Ihrem Namen bedrucktes Sicherheitsschloss ab!
In vielen Betrieben stehen Verantwortliche vor einem unterschätzten Problem: Standard-Gehörschutz schützt zwar das Gehör – kann aber bei hörgeschädigten Mitarbeitenden zu Isolation, eingeschränkter Kommunikation und damit zu echten Sicherheitsrisiken führen.
Der Vortrag zeigt, warum klassische Lösungen hier an ihre Grenzen stoßen und welche neuen Ansätze notwendig sind, um Schutz, Wahrnehmung und Verständigung gleichzeitig sicherzustellen.
Anhand konkreter Praxisfälle wird demonstriert, wie moderne, maßgefertigte Gehörschutzsysteme, aktive Lösungen und speziell zugelassene Hörsysteme die Lücke schließen – und dabei sowohl gesetzliche Anforderungen als auch reale Arbeitsbedingungen berücksichtigen.
Teilnehmende erhalten einen klaren Leitfaden, wie sich hörgeschädigte Mitarbeitende im Lärm rechtssicher, wirtschaftlich und praxistauglich ausstatten lassen – ohne Kompromisse bei Sicherheit oder Kommunikation.
Unser Referent und Leiter von skillsforwork, Dominik Enzenauer, vermittelt praxisnah, wie der Nutzen von KI im Arbeitsschutz sinnvoll erschlossen werden kann und warum der EU-AI-Act dabei relevant ist.
Arbeitsschutz scheitert in der betrieblichen Praxis selten am fehlenden Willen der Verantwortlichen, sondern an begrenzter Zeit und hoher administrativer Last. Pflichtaufgaben wie regelmäßige Begehungen oder die Pflege von Sicherheitsdatenblättern sind gesetzlich klar gefordert. Ihre konsequente, lückenlose Umsetzung im Alltag bleibt jedoch häufig auf der Strecke, wenn Dokumentation und Nacharbeit mehr Zeit binden als die eigentliche fachliche Aufgabe.
Anhand zweier konkreter Praxisbeispiele aus der EHS Software sam® von secova wird gezeigt, wie der gezielte Einsatz von Künstlicher Intelligenz genau hier ansetzt. Sie übernimmt die zeitintensive, strukturierende Fleißarbeit wie Datenerfassung, Auswertung und Zusammenfassung, ohne die fachliche Verantwortung zu verlagern. Entscheidungen bleiben dort, wo sie hingehören, bei Sicherheitsfachkräften, Beauftragten und Führungskräften.
Im ersten Beispiel wird gezeigt, wie die Durchführung und Auswertung von Begehungen durch KI Unterstützung, von automatischen Themenvorschlägen über Maßnahmenableitung bis zur Mustererkennung über die Begehungshistorie, spürbar vereinfacht wird, ohne an fachlicher Tiefe zu verlieren.
Im zweiten Beispiel liegt der Fokus auf der Pflege von Gefahrstoffdaten. Wie lässt sich der bislang manuelle, fehleranfällige und bei großen Gefahrstoffverzeichnissen kaum skalierbare Prozess der Erfassung von Sicherheitsdatenblättern so gestalten, dass er sowohl schneller als auch belastbarer für die Compliance Anforderungen aus GefStoffV, TRGS und REACH wird?
Ziel ist ein greifbarer, unaufgeregter Blick darauf, wo KI im Arbeitsschutz heute bereits einen echten Unterschied macht und wo die Grenze zwischen technischer Unterstützung und menschlicher Verantwortung bewusst gezogen bleibt.
Kernbotschaft: Die Fleißarbeit übernimmt die KI, die Verantwortung bleibt beim Menschen.
Das Wolff-Parkinson-White (WPW) Syndrom ist in der Prävalenz eine nicht seltene kardiale Erkrankung, die durch akzessorische Erregungsfasern des Reizleitungssystems zustande kommt. Als Folge können sich rhythmogene Symptome und Komplikationen mit erheblich selbstgefährdenden Konsequenzen für die Betroffenen manifestieren, die aus arbeitsmedizinischer Sicht die Tauglichkeit für Arbeiten in der Höhe ausschließen können. Andererseits kann die Erkrankung durch eine fundierte Diagnostik und gezielte Ablation der zu Grunde liegenden Erregungsfasern der Herzmuskulatur erfolgreich behandelt und die Höhentauglichkeit wiederhergestellt oder erhalten werden. Der vorliegende Vortrag liefert Grundlagen zur Erkrankung und vermittelt anhand eines Fallbeispiels aus der eigenen Praxis, dass die Einschätzung des Absturzrisikos und die Beurteilung der Höhentauglichkeit nicht immer einfach sein kann.
Lithium Ionen Batterien sind allgegenwärtig. Doch die modernen Energiespeicher bringen auch Gefahren im Umgang, Transport und Lagerung mit sich. Sie erfahren welche Gefahren wirklich von Lithium-Ionen-Batterien ausgehen, welche Rechtsgrundlagen gelten, was bei der aktiven und passiven Lagerung zu beachten ist und wie im Schadensfall damit umzugehen ist.
Die ordnungsgemäße Lagerung von Gefahrstoffen in einem Sicherheitsschrank ist entscheidend, jedoch können sich dabei rasch schädliche Gefahrstoffdämpfe ansammeln.
Unser Gefahrstoffexperte Christian Sauer wird in seinem Vortrag erläutern, warum eine präzise technische Entlüftung am Sicherheitsschrank von großer Bedeutung ist. Auch erfahren Sie, wie der Einsatz eines Umluftfilteraufsatzes Ihre Sicherheitsvorkehrungen verbessern kann.
Bildschirmarbeit findet längst nicht mehr nur am klassischen Büroarbeitsplatz statt.
Auch in Industrie, Logistik, Labor und Gesundheitswesen arbeiten Menschen zunehmend mit digitalen Technologien – häufig unter ganz unterschiedlichen räumlichen, körperlichen und organisatorischen Bedingungen.
Der Vortrag zeigt, wie sich dadurch die Anforderungen an ergonomische Arbeitsplätze verändern und warum Anpassbarkeit, Bewegung und Flexibilität zunehmend an Bedeutung gewinnen.
KI-Werkzeuge schreiben Gefährdungsbeurteilungen heute in Minuten. Der Entwurf klingt plausibel, ist aber nicht automatisch richtig. Der Vortrag zeigt an Beispielen die typischen Fehler: erfundene oder veraltete Rechtsquellen, fehlender Bezug zum konkreten Betrieb und Maßnahmen, die nicht zur Gefährdung passen. Daraus folgt, welche Prüfschritte bei der Fachkraft für Arbeitssicherheit bleiben müssen und wie Betriebe KI so einsetzen, dass die Dokumentation nachvollziehbar und prüffest bleibt.
Arbeitsschutzverantwortliche sehen sich oft vor der Herausforderung, alle Gefährdungen im Unternehmen im Blick zu behalten.
Was, wenn dieser Prozess vereinfacht und automatisiert ist?
Was, wenn Mitarbeitende Vorfälle eigenständig melden und dies sofort an der richtigen Stelle ankommt?
Was, wenn der gesamte Prozess effizienter ist?
Ganz klar: Dies würde die Sicherheit im Unternehmen steigern und gleichzeitig den administrativen Aufwand für die Verantwortlichen deutlich senken. Kombiniert mit einem automatisierten Prozess, der entsprechenden Maßnahmen aufgrund der erkannten Gefährdungen vorschlägt, entsteht maximale Effizienz. Ein Gewinn für das Unternehmen und seine Mitarbeitenden!
Das alles ist bereits umsetzbar: Mit der integrierten KI-Funktion in domeba! Wie diese funktioniert und wie Sie die Anwendung problemlos in Arbeitsabläufe integrieren, erleben die Besucher im Vortrag „KI sieht mehr als das Vier-Augen-Prinzip – ein Foto, erhöhte Sicherheit“ mit Gerrit Schüppel, Key Account Manager bei der domeba GmbH.
Brände gehören trotz moderner Sicherheitsstandards weiterhin zu den größten Risiken in Unternehmen. Nach Angaben des Deutschen Feuerwehrverbandes ereignen sich in Deutschland jährlich rund 200.000 Brände und Explosionen. Zusätzlich kommt es alle zwei bis drei Minuten zu einem Wohnungsbrand. Allein die Feuerwehren in Baden-Württemberg verzeichneten im Jahr 2025 mit 21.716 Brandeinsätzen den höchsten Wert der vergangenen 30 Jahre. Diese Zahlen verdeutlichen, dass Brandschutz keine theoretische Pflichtaufgabe, sondern ein wesentlicher Bestandteil der betrieblichen Sicherheitskultur ist.
Eine besondere Herausforderung besteht darin, Mitarbeitende nicht nur über Brandschutz zu informieren, sondern sie im Ernstfall handlungsfähig zu machen. Untersuchungen zeigen, dass Menschen in Stresssituationen häufig zögern oder Fehlentscheidungen treffen, wenn sie keine praktischen Erfahrungen gesammelt haben. Genau hier setzt der VR Fire-Trainer an.
Der VR Fire-Trainer kombiniert moderne Virtual-Reality-Technologie mit realitätsnahen Brandschutzszenarien. In Kooperation mit dem Unternehmen A4VR wurde eine Trainingslösung entwickelt, die Anwender:innen in verschiedene Brandereignisse eintauchen lässt. Die Teilnehmenden lernen, Gefahren richtig einzuschätzen, den passenden Feuerlöscher auszuwählen und diesen korrekt einzusetzen – ohne reale Brandlasten, Rauchentwicklung oder aufwendige Vorbereitungen.
Der entscheidende Vorteil virtueller Brandschutztrainings liegt im nachhaltigen Lerneffekt. Während theoretische Unterweisungen häufig schnell in Vergessenheit geraten, verankern sich selbst erlebte Situationen deutlich stärker im Gedächtnis. Durch die aktive Einbindung aller Sinne entsteht ein emotionales Erlebnis, das Wissen langfristig manifestiert. Fehler können gefahrlos gemacht und anschließend reflektiert werden. Dadurch gewinnen die Teilnehmende Sicherheit und Routine im Umgang mit Feuerlöschern.
Ein weiterer Vorteil ist die hohe Effizienz. Klassische Löschübungen sind oft mit hohem organisatorischen Aufwand, Verbrauchsmaterialien und begrenzten Gruppengrößen verbunden. Mit dem VR Fire-Trainer können deutlich mehr Personen innerhalb kürzerer Zeit geschult werden. Die Trainingsszenarien sind jederzeit reproduzierbar und können individuell auf unterschiedliche Arbeitsbereiche oder Gefährdungen angepasst werden.
Besonders wertvoll ist der psychologische Effekt des Trainings. Viele Menschen haben noch nie einen Feuerlöscher benutzt und verspüren im Brandfall Unsicherheit oder sogar Angst vor einer Fehlbedienung. Durch die wiederholte virtuelle Anwendung bauen Teilnehmende Hemmschwellen ab und entwickeln Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten. Sie wissen, wie sich ein Entstehungsbrand entwickelt, welche Löschtechnik anzuwenden ist und wann eine Eigengefährdung vermieden werden muss.
Der VR Fire-Trainer ersetzt dabei nicht die Brandschutzorganisation eines Unternehmens, ergänzt sie jedoch auf innovative Weise. Unternehmen profitieren von einer höheren Ausbildungsqualität, einer besseren Erreichbarkeit großer Personengruppen und einer gesteigerten Handlungskompetenz ihrer Beschäftigten.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Der VR Fire-Trainer verbindet modernste Technologie mit praxisnaher Brandschutzausbildung. Er erhöht die Sicherheit im Unternehmen, verbessert den nachhaltigen Lernerfolg und hilft dabei, eine große Anzahl von Mitarbeitenden effizient zu schulen. Vor allem aber nimmt er den Menschen die Angst vor dem Feuerlöscher und schafft das, was im Ernstfall zählt: Handlungsfähigkeit statt Unsicherheit.
Arbeitsschutz trifft auf Software und KI
Zusammen mit einem unsere ersten Kunden beschreiben wir in einem pragmatischen Ansatz, wie KI und Software im Arbeitsschutz eingesetzt werden kann.
Erstellen Sie Begehungsberichte, Protokolle, Einsatz- und Jahresberichte digital, strukturiert und rechtssicher – einfach durch Tippen, Sprechen oder der Aufnahme von Fotos.
Mobil vor-Ort am Kundenstandort, im Büro oder unterwegs mit der App, können Sie nun einfach Ihre Informationen oder Fotos aufnehmen. Die erstellten Berichte, Protokolle, Notizen und Einsatzberichte werden strukturiert in der jeweiligen Kundenakte abgelegt und Sie können diese mit Ihren Kunden und Mitarbeitern teilen und mit HIlfe von Künstlicher Intelligenz ausformulieren lassen.
Pflichtunterweisungen müssen aktuell, verständlich und lückenlos nachweisbar sein – ihre Erstellung, Organisation und Dokumentation kostet aber oft viel Zeit. Der Vortrag zeigt am Beispiel von sycat eLU, wie KI und LMS den gesamten Unterweisungsprozess vereinfachen: mit fertigen Inhalten, KI-gestützter Erstellung und Aktualisierung, gezielter Zuweisung, Lernerfolgskontrollen und automatischer Dokumentation.
Humanoide Roboter sind längst keine Zukunftsvision mehr. Die ersten Einsätze in europäischen Industrieanlagen laufen bereits – und Fachleute für Arbeitssicherheit werden zu den Ersten gehören, die entscheiden, wie, ob und unter welchen Bedingungen diese Systeme in ihren Betrieb Einzug halten.
Diese Präsentation verfolgt einen bewusst praxisorientierten Ansatz. Ausgehend von der Entwicklung von VIGIL – einem auf Arbeitssicherheit spezialisierten humanoiden Roboter – werden drei konkrete Anwendungsfälle vorgestellt, die Ihrem Arbeitsschutzteam sofort bekannt vorkommen werden: Autonome Begehungen während der Nachtschicht zur Gas- und sonstigen Gefahrenerkennung in Echtzeit in schwer einsehbaren Bereichen; kontinuierliche Beobachtung ergonomischer Faktoren sowie physische Demonstration sicherer Arbeitsabläufe zur Vermeidung von Erkrankungen des Bewegungsapparates an der Wurzel des Problems; und ein Assistent für Gemba-Begehungen, der die Dokumentation und Erkennung von Mustern übernimmt, sodass sich der Mensch ganz auf das Gespräch vor Ort konzentrieren kann.
Jeder Anwendungsfall offenbart die gleichen strukturellen Grenzen: Die Technologie funktioniert – insofern der Mensch darauf vorbereitet ist. Der Vortrag identifiziert drei konkrete Fehlerquellen, die durch kein Software-Update behoben werden können: den Anwender, der dem Roboter nicht traut; den Verantwortlichen, der sich auf KI verlässt, wenn seine Erfahrung etwas anderes verlangen würde; und das Team, das die Verantwortung einfach an die Technik weiterdelegiert.
Die Teilnehmer erhalten ein klares Bild davon, was humanoide Sicherheitssysteme heute leisten können und was nicht, welche Einsatzbedingungen darüber entscheiden, ob sie einen Mehrwert schaffen oder ein Risiko darstellen, sowie einen praktischen Rahmen zur Beurteilung, ob ihre eigene Sicherheitskultur für diesen Übergang bereit ist – schon heute, noch bevor solche Roboter vor Ort in Erscheinung treten werden.
Geeignet für: HSE-Verantwortliche, Werksleiter, Sicherheitsbeauftragte in der Fertigungsindustrie, im Energiesektor, in der Logistik, in der Schwerindustrie, in der Lebensmittelindustrie sowie in Einrichtungen des öffentlichen Sektors.
Die meisten Arbeitsunfälle entstehen nicht durch einen einzelnen Fehler, sondern durch das Zusammenspiel von Zeitdruck, sich verändernden Bedingungen und menschlichen Entscheidungen.
In dieser Session zeigt TOUGH, wie immersive 3D-Simulationen und Serious Gaming Sicherheitstraining realistischer, interaktiver und wirksamer machen. Die Teilnehmenden erleben praxisnahe Risikosituationen, treffen eigene Entscheidungen und erfahren unmittelbar, welche Folgen ihr Handeln hat.
Dabei geht es nicht um Spielen um des Spielens willen: Die Session zeigt, welche Gamification-Elemente Lernen tatsächlich unterstützen, wie sie sinnvoll in ernste Sicherheitsthemen integriert werden und wie Unternehmen simulationsbasiertes Training fest in ihrer Sicherheitskultur verankern können.
Ziel ist es, das Gefahrenbewusstsein zu stärken, die Entscheidungsfähigkeit in kritischen Situationen zu verbessern und sicheres Verhalten im Arbeitsalltag nachhaltig zu fördern.
Warum passieren Unfälle, obwohl Regeln, Technik und Unterweisungen vorhanden sind?
Weil Sicherheit nicht an Maschinen scheitert – sondern im menschlichen Alltag.
In dieser Keynote zeige ich, warum über 60 % aller Arbeitsunfälle verhaltensbedingt sind und weshalb genau darin unsere größte Chance liegt. Sicherheit entsteht nicht durch weitere Vorschriften, sondern durch Haltung, Aufmerksamkeit und psychologische Sicherheit.
Die Teilnehmenden erleben anhand prägnanter Beispiele und überraschend einfacher Mikro-Interventionen,
wie Führung Verhalten beeinflusst – oft unbewusst,
warum Angst und Kontrolle Sicherheit schwächen,
und wie eine stärkenorientierte Sicherheitskultur messbar zu weniger Zwischenfällen führt.
Diese Keynote liefert keinen Appell, sondern einen Perspektivwechsel:
Weg von „Regeln einhalten müssen“ – hin zu Sicherheit, die Menschen wirklich wollen.
Praxisnah. Wissenschaftlich fundiert. Sofort wirksam.