Die Gefährdung, die in keiner Beurteilung steht - Warum Beschäftigte stolpern, obwohl technisch und organisatorisch alles geregelt ist
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Woche4
Tage12
Stunden20
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Stolpern, Rutschen und Stürzen bleibt die häufigste Unfallart im Betrieb – auch dort, wo Beleuchtung, Bodenbeläge, Markierungen und Unterweisungen längst stimmen. Technik und Organisation sind vielerorts ausgereizt. Die personenbezogene Ebene des TOP-Prinzips dagegen erschöpft sich bis heute meist in der persönlichen Schutzausrüstung: Wir statten Menschen aus. Ob sie im entscheidenden Moment reagieren können, prüft kaum jemand.
Genau dort liegt eine Gefährdung, die in keiner Beurteilung auftaucht – und zugleich der letzte große Hebel. Gleichgewicht, Reaktionsfähigkeit und Körperwahrnehmung sind keine feststehenden Eigenschaften, sondern messbar und trainierbar. Der Vortrag zeigt, wie sich das im Betrieb erheben und belegen lässt – und warum dieselbe Maßnahme gleichzeitig auf Unfallkennzahlen und Arbeitsunfähigkeitstage einzahlt.

